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Meldung
19.05.2023, 10:28 Uhr

Smart-Meter-Rollout: Sonnen und Solandeo bauen Energiepartnerschaft aus

Wildpoldsried/Berlin - Die digitale Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern gilt als ein entscheidender Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Diese Strategie verfolgt der Energiespeicherhersteller Sonnen seit langem. Mit dem Messstellenbetreiber Solandeo will Sonnen die Digitalisierung der Energiewende vorantreiben.

Das Shell-Tochterunternehmen Sonnen beschleunigt als einer der weltweiten Innovationsführer bei Speicher- und Vernetzungstechnologien seinen fortlaufenden Smart-Meter-Rollout und erweitert dafür seine Energiepartnerschaft mit dem führenden, unabhängigen Messstellenbetreiber Solandeo aus Berlin. Damit wollen beide Unternehmen die Digitalisierung der Energiewende weiter praktisch umsetzen und Haushalten bereits jetzt die Vorteile des Energiesystems der Zukunft zugänglich machen.

Digitalisierung der Energiewende im Fokus von Sonnen und Solandeo
Smart Meter sind eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der Energiewende, denn Energieerzeugung und -verbrauch müssen aufeinander abgestimmt sein. Für die Haushalte ergeben sich damit wirtschaftliche Vorteile, die über die klassische EEG-Vergütung oder den Eigenverbrauch hinausgehen und zu denen sie bisher keinen Zugang hatten.

Da der Einbau von intelligente Messsysteme (IMSYS) durch die "grundzuständigen" Messstellenbetreiber weiterhin nur sehr langsam voranschreitet, geht Sonnen durch die Partnerschaft mit einem "wettbewerblichen" Messstellenbetreiber wie Solandeo freiwillig voran, um seinen fortlaufenden deutschlandweiten Smart-Meter-Rollout und damit die Digitalisierung der Energiewende zu beschleunigen. Konkret beabsichtigen Sonnen und Solandeo weitere 10.000 intelligente Messsysteme (IMSYS) in der Sonnen Community zu installieren.

„Unser Ziel ist es, die Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem analogen Dornröschenschlaf der letzten Jahrzehnte zu holen und sie als gleichberechtigte Teilnehmer in den Energiemarkt zu integrieren. Solandeo ist ein führender und bundesweit aktiver Partner für uns in diesem Bereich, der unsere Vision teilt und diesen Weg mit uns gemeinsam geht“, so Oliver Koch, CEO von Sonnen.

Smart Meter: Türöffner für flexible Stromtarife, nachbarschaftlichen Stromhandel und virtuelle Kraftwerke
Haushalte der Sonnen Community können bereits heute von den Vorteilen des Energiemarktes profitieren, wie die Direktvermarktung ihres Solarstroms oder der Teilnahme an dem virtuellen Kraftwerk von Sonnen. Als Teil dieses virtuellen Großspeichers können sie mithelfen, das Stromnetz zu stabilisieren und ihren Strom miteinander bilanziell teilen. Die Kosten für den Einbau und den Betrieb der dafür notwendigen Smart Meter trägt Sonnen im Rahmen des Stromvertrags Sonnen Flat direkt. Voraussetzung dafür ist eine PV-Anlage und eine Sonnen Batterie. In der Kombination mit Smart Metern können Haushalte so höhere Einnahmen erwirtschaften als in der klassischen Kombination aus Eigenverbrauch und EEG-Vergütung.

„Anwendungen, die auf Smart Meter basieren, sind bei Sonnen heute bereits Realität und keine Zukunftsprojekte. Die meisten Haushalte sind heute jedoch noch eine Blackbox für das Energiesystem, so dass sie keine aktive Rolle im Energiesystem spielen können. Erst Smart Meter machen den Unterschied, ob das Verhalten der Menschen einen Einfluss auf das Energiesystem hat oder nicht. Sie sind der Türöffner für flexible Stromtarife, nachbarschaftlichen Stromhandel und virtuelle Kraftwerke“, begrüßt Solandeo CEO Friedrich Rojahn die Kooperation.

Nachdem der Smart-Meter-Rollout in Deutschland allgemein viele Jahre stillstand, gibt es mit dem „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende“ (GNDEW) seit kurzem wieder eine vielversprechende Perspektive: Das Gesetz soll einen agilen Rollout ermöglichen und sieht ab 2025 einen schrittweisen Pflichteinbau für die meisten Haushalte vor.


Quelle: IWR Online
© IWR, 2023


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