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Meldung
17.04.2023, 12:59 Uhr

Abschlusserklärung: G7-Staaten setzen sich ehrgeizige Ziele für Klima- und Umweltschutz

Berlin - In Sapporo in Japan hat am 15.04. und 16.04.2023 das G7-Treffen der Umwelt-, Klima- und Energieministerstattgefunden, das den G7-Gipfel der Staatschefs in Hiroshima im Mai vorbereitet. In ihrem Abschlussdokument bekennen sich die Minister klar zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern und zum Ende der Plastikvermüllung.

Im japanischen Sapporo ist gestern das Treffen der G7 Umwelt-, Klimaschutz- und Energieminister mit einer Abschlusserklärung zu Ende gegangen, die ein starkes Signal im Kampf gegen die Klimakrise, die Plastikvermüllung und das Artensterben setzen soll. Damit wollen die G7-Staaten die Weichen stellen, um dringend notwendige Fortschritte in den Vereinten Nationen, im Kreis der G20 und bei der nächsten Weltklimakonferenz COP28 anzustoßen.

G7 Zielmarken 2030 für Ausbau der Offshore-Windenergie und Photovoltaik festgelegt
Die G7-Staaten haben bei ihrem zweitägigen Umwelt-, Klimaschutz- und Energieministertreffen im japanischen Sapporo die Dringlichkeit des Handelns betont, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Vor diesem Hintergrund haben sie sich zum ersten Mal kollektive Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesetzt und ein Bekenntnis zum Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern abgegeben. Von dem Treffen geht nach Ansicht des Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium (BMWK) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) deshalb ein starkes Signal der Geschlossenheit aus.

Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 die Offshore-Windenergie auf eine Leistung von 150.000 Megawatt (150 GW) auszubauen, bei der Photovoltaik liegt die Ausbauzielmarke für 2030 bei mehr als 1 Terawatt (1.000 GW). Gleichzeitig bekennen sich die G7 auch zum ersten Mail zum Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern. Sie bekräftigen ihr Bekenntnis zum Kohleausstieg und konkretisieren, dass keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden dürfen.

Um die Energiewende weiter zu beschleunigen, betonen die G7 die Notwendigkeit, Lieferketten für kritische Rohstoffe zu stärken und Investitionen in die Fertigung und Installation sauberer Energietechnologien zu erhöhen - wie etwa Elektrolyseure, Wärmepumpen und Batterien.

Dass trotz dieser positiven Dynamik weiterhin ein erheblicher Anteil privater Finanzströme in fossile Energien fließt, wird von den G7 deutlich als Problem benannt. Sie bekräftigen daher ihr Bekenntnis zum Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energieträger und wollen hierzu ein Update bis Ende 2023 vorlegen.

G7 beschließen verstärkten Kampf gegen Plastikmüll
Zudem haben sich die G7 Ländern darauf verständigt, die in Montreal im Dezember 2022 beschlossene Vereinbarung zum Schutz der Natur voranzutreiben und die zusätzliche Verschmutzung mit Plastik statt wie bisher bis 2050 schon bis 2040 zu beenden.

Die Einigung der G7 soll den UN-Verhandlungen über ein globales Abkommen gegen Plastikmüll Rückenwind geben. Die UN-Verhandler treffen sich im Mai 2023 in Paris zum zweiten Mal, um Eckpunkte und einen Rahmen festzulegen. Bis 2024 soll das rechtlich verbindliche Abkommen zur Reduktion von Plastikmüll fertig ausgehandelt sein.

Auch beim Biodiversitätsschutz haben die G7 umfassende Beschlüsse gefasst. Getragen von dem Momentum, das von Montreal ausgeht, bekennen sich die G7-Staaten zu einer schnellen und umfassenden Umsetzung der globalen Vereinbarung zum Schutz der Natur. Sie bekräftigen das Ziel, 30 Prozent der Fläche an Land und auf See bis 2030 unter Schutz zu stellen. Außerdem rufen sie dazu auf, das von den UN-Mitgliedsländern im März 2023 in New York beschlossene und als bahnbrechend eingestufte Abkommen für den Schutz der Meere auf Hoher See (BBNJ) schnell zu ratifizieren.


Quelle: IWR Online
© IWR, 2023


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