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Meldung
28.01.2022, 15:58 Uhr

Forschungsprojekt treibt Energiewende mit neuer Lithiumionenzelle voran

Nordhausen – Die Energiewende beschleunigt die Forschung und treibt die Entwicklung neuer und leistungsfähiger Speicher voran. Neun deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen wollen gemeinsam eine neue Lithiumionenzelle entwickeln. Das Besondere: die Projektpartner decken die gesamte Wertschöpfungskette ab.

Ein Projektkonsortium unter Federführung der EAS Batteries will eine hochkapazitive, dennoch schnellladefähig und kostengünstig Batteriezelle entwickeln. Auch die Weiterentwicklung umwelt-freundlicher und effizienter Herstellungsverfahren steht im Fokus des Forschungsvorhabens „HEAD-LINE“.

Batterieprojekt „HEADLINE“: Know-how-Transfer entlang der gesamten Wertschöpfungskette
In der Entwicklung der HEADLINE-Zelle und ihrer klimafreundlicheren Herstellung kommen innova-tive Materialien, Verfahren, Werkzeuge, Simulationsmethoden und Messtechnik zum Einsatz, teilte die EAS Batteries Gmbh mit. Dies gelingt durch den Know-how-Transfer innerhalb des breit aufge-stellten Projekt-Konsortiums. Es deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung der Materialien bis hin zur Zellherstellung ab.

So kombinieren die Forscher beispielsweise neue hochleitfähige, flüssige Elektrolyte für Lithium-Eisenphosphat (LFP) und für Lithium-Nickel-Cobalt-Mangan-Oxid (NCM) mit effizienten, umwelt-freundlichen, nicht-toxischen Extrusionsverfahren sowie mit Werkzeugen für höhere Beschich-tungsbreiten und -geschwindigkeiten für eine effizientere und umweltfreundlichere Elektrodenher-stellung. Der effiziente Ressourcenbedarf wird über eine innovative Inline-Prüftechnik sicherge-stellt, die die Herstellungsprozesse in Echtzeitüberwachung regelt, flexibilisiert und in Teilen digita-lisiert.

„Batterie 2020“: Starke Partner für den Industriestandort Deutschland
Die Ergebnisse des Projekts HEADLINE (03XP0394A-I) werden durch fünf teilnehmende kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verwertet und umgesetzt. Damit unterstützt das Forschungs-projekt den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es ist Teil der Maßnahme „Batterie 2020 Transfer – Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwen-dungen“. Das Projekt läuft bis zum 30. Juni 2024. Es hat ein Gesamtvolumen von 7,5 Millionen Euro und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

An dem Projekt beteiligt sind die folgenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligt: Brabender GmbH & Co. KG, ECT-Kema GmbH, Asahi Kasei Europe GmbH, Daikin Chemical Eu-rope GmbH, IfU Diagnostic Systems GmbH, SURAGUS GmbH, IANUS Simulation GmbH, Fraun-hofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) und EAS Batteries GmbH.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2022


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