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Renewables Academy (RENAC) AG

AHK-Geschäftsreise Marokko "Photovoltaik"   

27.11.2017, 00:00 Uhr - 01.12.2017, 00:00 Uhr

Ort:  
 
Stadt: Casablanca
Land: Marokko

Teilnehmerbegrenzung: 8
Zielgruppe(n):Hersteller Anlagen, Hersteller Komponenten, Fachkräfte Vertrieb

Infos zur Veranstaltung:
Vom 27.11.- 01.12.2017 organisiert die Deutsch-Marokkanische Industrie- und Handelskammer mit Unterstützung der Renewables Academy (RENAC) AG eine AHK-Geschäftsreise zu „Photovoltaik für den gewerblichen Eigenverbrauch und die Wasserversorgung in Marokko.“

Auf der Fachkonferenz am Sonntag, 28.11.2017 in Casablanca haben Sie als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen dem marokkanischen Fachpublikum zu präsentieren. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für jedes Unternehmen individuelle Termine bei relevanten marokkanischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gesprächspartner berücksichtigt.

Informationen zum Zielmarkt:
Die marokkanische Regierung hat im Zuge der letzten Jahre alle wichtigen Institutionen und Rahmengesetze und Regelungen hinsichtlich der Liberalisierung des Strommarktes, dem Ausbau von erneuerbaren Energien und der Steigerung von Energieeffizienz geschaffen (unter anderem die Gesetz 13-09 und das 58-15 zur Öffnung des Hoch- Nieder- und Mittelspannungsnetzes für die Einspeisung von erneuerbaren Energien). Ihr Ziel ist es, sich von Energieimporten zu befreien und in der Stromversorgung des Landes sogar autark zu werden. Dafür sollen zunächst bis 2030 52% der installierten Produktionskapazität auf erneuerbarer Energien basieren, was in MW Leistung zunächst einen Kapazitäts- Ausbau bis 2020 um 6.500 MW bedeutet. Von der neuen Gesamtkapazität von 14.500 MW werden dann jeweils ca. 2.000 MW auf Solar- und Windenergie fallen.

Es dürfte keinem Akteur der erneuerbaren Energien entgangen sein, dass die ersten der geplanten 7 Großprojekte für Solarenergie z.B. in Ouarzazate sowie größere Windparks – teilweise mit Hilfe deutscher Kredite der KFW – erfolgreich gebaut wurden, und es in Marokko den „niedrigsten Windstromtarif“ geben soll.
Die derzeit interessantesten Kunden für mittelständische Anbieter von Dienstleistungen und Systemkomponenten rund um Solarkraftwerke sind jedoch weiterhin internationale Hotelgruppen, landwirtschaftliche Großbetriebe, die sämtliches Wasser mit Tiefpumpen fördern und die Industrie.

Die Erzeugungskosten von Solarstrom liegen in Marokko heute schon in vielen Fällen unterhalb der Stromtarife für das Gewerbe. Aufgrund defizitären Staatshaushalts wurden Energiesubventionen des Staates in den letzten Jahren abgebaut, die Stromkosten sollen dementsprechend in den nächsten Jahren weiter steigen. Damit steigt ebenfalls das Interesse der Unternehmen im Gewerbe (Tourismus, Hotellerie) und der Industrie, in eigene Photovoltaik- Kraftwerke zu investieren, um den herkömmlichen Netzbezug über die ONEE zu sparen.
Im Rahmen des marokkanischen Plans zur Förderung der Landwirtschaft „Plan Maroc Vert“ wird zudem die Installation von solaren Wasserpumpen staatlich unterstützt, anhand von Sozialplänen auch die Installation von Solarthermie-Anlagen (Programme de développement du marché marocain des chauffe-eau solaires, Shemsi) und Energiesparlampen in Krankenhäusern, Bildungszentren und Wohltätigkeitseinrichtungen. Auch marokkanische Moscheen werden in die „Erneuerbaren-Politik“ des Landes miteinbezogen: seit 2014 arbeitet der Staat daran, 600 Gebetshäuser vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
Marokko ist nicht zuletzt aufgrund seiner politischen Verankerung in der Region prädestiniert als „Vorreiter der afrikanischen Energiewende“. Das Land bietet sich für deutsche Firmen als logistisches Zentrum zur Erschließung des westafrikanischen Energiemarktestes an.

Wie es die vom Sekretariat der Deutsch-Marokkanischen Energiepartnerschaft verfasste Broschüre „erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Marokko“ für Deutsche KMU beschreibt, werden die historisch gewachsenen Handelsverbindungen nach (West-) Afrika derzeit vom marokkanischen Königshaus reaktiviert und in das Informationszeitalter übertragen. Hieraus ergibt sich in Potential für deutsche Unternehmen, die sich in Marokko engagieren wollen und gleichzeitig an die Erschließung weiterer Märkte in Afrika denken.

Zielgruppe:
Für deutsche KMU bestehen die besten Geschäftschancen in der Lieferung von Komponenten für die Balance of System, die Expertise rund um die Planung und Implementierung von Anlagen, sowie Dienstleistungen bei Erstellung von Machbarkeits- und Umweltverträglichkeitsstudien. Auch die Ausbildung im Bereich Betrieb und die Wartung von Anlagen wird künftig an Bedeutung gewinnen. Der Know-How-Transfer ist auch hier sehr gefragt.
Die AHK-Geschäftsreise richtet sich daher besonders an deutsche Firmen ausfolgenden Bereichen der Solarbranche:
• Anbieter von Dienstleistungen in Messung und Gutachten
• PV-Projektentwickler
• Komponentenhersteller (BOS-System)
• Finanzdienstleister bzw. Berater (technische und finanzielle Machbarkeitsstudien)
• Zulieferer
• Anbieter und Entwickler von PV-Hybrid-systemen

Organisation & Ansprechpartner
:
Bei Fragen zur Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Céline Kittel (kittel@renac.de, Tel: +49 (0) 5268958-78). Sollten Sie konkrete Fragen zum Zielmarkt haben, steht Ihnen Herr Seddik El Gamali gerne zu Verfügung.


Kosten:
Im Rahmen der Deminimis Förderung der Europäischen Union zahlen Sie als Unternehmen mit Haupsitz in Deutschland lediglich Ihre Reisekosten (Flug, Hotel und Verpflegung).

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Anmeldung und Information:
Frau Laura Scharlach
Tel.: 030526895896
Telefax: 030526895899
Email: Kontaktaufnahme
Internet: http://www.renac.de


Veranstalter:
Renewables Academy (RENAC) AG
Schönhauser Allee 10-11
D - 10119 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 / 526 895 894
Telefax: 030 / 526 895 899
E-Mail: cantos@renac.de
Internet: http://www.renac.de
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