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Renewables Academy (RENAC) AG

AHK-Geschäftsreise Kolumbien "Offgrid: Energieversorgung in netzfernen Gebieten (Bioenergie, Solarenergie, Windenergie und Smart-Grid)"   

25.09.2017, 00:00 Uhr - 29.09.2017, 00:00 Uhr

Ort:   Bogotá Plaza Summit Hotel
  Calle 100 #18A – 30
Stadt: Bogota
Land: Kolumbien

Teilnehmerbegrenzung: 8

Infos zur Veranstaltung:
Vom 25.-29.09.2017 organisiert die RENAC AG gemeinsam mit der Deutsch-Kolumbianischen Industrie- und Handelskammer eine AHK-Geschäftsreise zum Thema Offgrid: Energieversorgung in netzfernen Gebieten (Bioenergie, Solarenergie, Windenergie und Smart-Grid). Auf der Fachkonferenz am 26.09.2017 in Bogota haben Sie als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen dem kolumbianischen Fachpublikum zu präsentieren. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für jedes Unternehmen individuelle Termine bei relevanten kolumbianischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gespräche berücksichtigt.

Informationen zum Zielmarkt:
Das Jahr 2016 kann als Wendepunk der Energieversorgung in Kolumbien gesehen werden. Eine lange Trockenzeit hat gezeigt, dass es unabdingbar ist, Erneuerbare Energien in die Energieerzeugung Kolumbiens zu integrieren. Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit abgelegenen Regionen mit Strom zu versorgen. Die Regierung ist mehr denn je daran interessiert, die Energieversorgung in Kolumbien in allen Regionen zu gewährleisten und das kann nur mit Erneuerbaren Energien geschehen. Der Anreiz seitens der Regierung und des privaten Sektors, Projekte im Bereich Erneuerbare Energien durchzuführen, ist sehr hoch, da ein massiver Bedarf an erneuerbaren Energien besteht.

Das Energiesystem Kolumbiens wurde dieses Jahr auf die Probe gestellt, da Ecuador Strom nach Kolumbien geliefert hat, die Industrie zum Teil ihre Energieversorgung auf Kraft-Wärme-Kopplung umgestellt hat und die Privathaushalte ihren Stromkonsum senken mussten.
Da sich die Trockenzeit länger als erwartet hingezogen hatte, sank das Niveau des Wassers in den Staudämmen auf das Minimum und die Stromversorgung in Kolumbien war in Gefahr. Dadurch, dass die Stromerzeugung in Kolumbien zu 70% aus Wasserkraft besteht, sind die Folgen einer Trockenzeit für die Energieversorgung katastrophal. In den abgelegenen Regionen bleiben Dieselgeneratoren die Hauptenergiequelle.

Die Regierung erkennt alle diese Probleme und hat bereits Gesetze und Projekte ins Leben gerufen, um die konventionellen Energiequellen zu ersetzen bzw. um den Anteil erneuerbarer Energien auszubauen. Die Planungsbehörde für Bergbau und Energie UPME hat bereits das Potenzial für die Verwendung von Erneuerbare Energie in verschiedenem Orte Kolumbiens identifiziert. Die Wind-Ressourcen in Nordkolumbien insbesondere La Guajira, Barranquilla und Cartagena verzeichnen ein Potenzial von 3.000 MW, das bedeutet 20% der aktuellen Energieversorgung des Landes. Unternehmen wie ENEL, ISAGEN und Grupo Celcia haben bereits Interesse an Windenergieprojekte gezeigt. Allein Enel plant mit 1.200 Mio. USD für die Aufbau von 500 MW Windenergie und 200 MW Solarenergie.

Bei der Erzeugung von Energie durch Photovoltaik hat das Land ebenfalls großes Potenzial. Die durchschnittliche Bestrahlungsstärke liegt zwischen 4 und 6kWh/m². Vereinzelt werden durch Photovoltaik bereits einige abgelegene Regionen elektrifiziert und auch im Bereich der Telekommunikation findet die Technologie bereits Einsatz. Schätzungen zufolge ist derzeit eine Kapazität von 9MW Leistung installiert. Die Solarenergie ist somit eine gute Option, um abgelegene Regionen mit Energie zu versorgen und so die Lebensqualität der Menschen dort zu verbessern. Potenziale bestehen weiterhin im Agrarsektor durch die Gewinnung von Energie aus Biomasse. Laut Studien der staatlichen Energieplanungsbehörde gibt es 29 Mio. Tonen/Jahr an Biomasse, die einem Energiepotential von 12.000MWh/Jahr entsprechen. In der Region Valle del Cauca nutzt die Zuckerindustrie bereits Bagasse zur Stromerzeugung.

Zielgruppe in Deutschland:
Die Notwendigkeit die Energieerzeugung in Kolumbien zu diversifizieren, bietet verschiedene Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Handlungsbedarf liegt insbesondere in den Bereichen technische Ausbildung, Einführung von neuen Technologien, Projektumsetzung und Finanzierung, insbesondere:
• Photovoltaik: Hersteller von Modulen und Komponenten zur Off-Grid-Versorgung, Wechselrichter, Monitoring, Mess- und Regelungstechnik, Hybridsysteme, Anbieter von Insellösungen, PV-Kleinanlagen
• Biogas: Anlagen und Komponenten zur Nutzung von Biogas aus Abfällen und Bagasse, Vergärungs- und Kompostierungsanlagen, Biogasaufbereitung, Montagesysteme, Anlagen- und Energiemanagement
• Windenergie: Windenergieanlage und Komponentenhersteller sowie Zulieferer, Windturbinen Hersteller und Installateuren
• Smart Grids: Technologieanbieter, Lösungen für Off-Grid Systeme, Micro-Grid Lösungen, Energiemanagement Systemen, Energy Storage
• Dienstleister und Projektentwickler im Bereich Off-Grid-Energieversorgung
• Ingenieur- & Planungsbüros


Kosten:
Im Rahmen der Deminimis Förderung der Europäischen Union zahlen Sie als Unternehmen mit Haupsitz in Deutschland lediglich Ihre Reisekosten (Flug, Hotel, Verpflegung).

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Anmeldung und Information:
Frau Laura Scharlach
Tel.: 030526895896
Telefax: 030526895899
Email: Kontaktaufnahme
Internet: http://www.ew-online.de


Veranstalter:
Renewables Academy (RENAC) AG
Schönhauser Allee 10-11
D - 10119 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 / 526 895 894
Telefax: 030 / 526 895 899
E-Mail: cantos@renac.de
Internet: http://www.renac.de
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