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Renewables Academy (RENAC) AG

AHK-Geschäftsreise Malaysia "Biogas"   

04.12.2017, 00:00 Uhr - 08.12.2017, 00:00 Uhr

Ort:  
 
Stadt: Kuala Lumpur
Land: Malaysia

Teilnehmerbegrenzung: 8
Zielgruppe(n):Fachkräfte Vertrieb, Hersteller Anlagen, Hersteller Komponenten

Infos zur Veranstaltung:
Vom 04-08.12.2017 organisiert die RENAC AG gemeinsam mit der Deutsch-Malaysischen Industrie- und Handelskammer eine AHK-Geschäftsreise zu Biogas in Malaysia. Auf der Fachkonferenz am 05.12.2017 in Kuala Lumpur haben Sie als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen dem malaysischen Fachpublikum zu präsentieren. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für jedes Unternehmen individuelle Termine bei relevanten malaysischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gespräche berücksichtigt.

Informationen zum Zielmarkt:
Die Palmölindustrie in Malaysia eröffnet vielfältige Möglichkeiten im Bereich der Biogasindustrie. Ungeachtet der Tatsache, dass die Rohmasse in großen Mengen vorhanden ist, ist die Biogasindustrie in Malaysia noch nicht optimal entwickelt. Nur ein geringer Anteil der verfügbaren Biomasse aus Ölpalmen wird derzeit eingesetzt, um Biogas zu produzieren. In den vergangenen Jahren unternahm die malaysische Regierung jedoch zunehmend Anstrengungen, diesen Sektor weiterzuentwickeln und die Biogasnutzung landesweit zu fördern, beispielsweise mit dem einen Einspeisetarif für die Stromerzeugung aus Biogas.

Zusätzlich zur Unterstützung durch die Regierung ist auch die Privatwirtschaft aktiv in die Förderung von Biogas involviert. Unternehmen wie Sime Darby und die Malaysian Biomass Industries Confederation (MBIC) bieten Investoren, die daran interessiert sind, in den Markt einzutreten, Kooperationsmöglichkeiten an. Derzeit produziert nur eine kleine Anzahl an Anlagen Biogas aus Abfallprodukten. So haben im Mai 2015 nach Aussage der SEDA nur 55 Palmölanlagen Biogasanlagen in ihre Produktionstechnologie implementiert, während weitere 16 Palmölanlagen in der Konstruktionsphase für die Biogasgewinnung sind. 41 Rund 80% der malaysischen Palmölanlagen haben jedoch noch keine konkreten Pläne für die Methangewinnung in der Biogasproduktion vorgelegt. Die malaysische Regierung hat jedoch als Teil des Entry Point Project No. 5 (EPP5) unter dem „National Key Economic Area“-Programm die verbindliche Vorgabe aufgestellt, dass alle Palmölanlagen bis 2020 mit einer Methangewinnungsanlage ausgestattet werden müssen. Malaysia will bis 2020 insgesamt rund 500 Biogasanlagen errichtet haben, die ca. MYR 2,9 Mrd. (EUR 0,69 Mrd.) zum Bruttoinlandsprodukt beitragen und rund 2.000 Arbeitsplätze generieren sollen.

Zielgruppe in Deutschland:
Der Aufbau und der Betrieb von Biogasanlagen in Malaysia bieten eine Reihe unterschiedlicher Markteinstiegsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. In der Praxis wird die Technologie von lokalen malaysischen Unternehmen aus Nachbarländern importiert und an die Plantagenbetreiber verkauft. Dabei bestehen zwischen den Anlagen und der genutzten Technologie teilweise erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Umfangs und der Qualität.

Hieraus ergeben sich verschiedene Potentiale für ausländische Unternehmen:
Während ein breites Spektrum an Technologien zur Stromerzeugung verfügbar ist, fehlt häufig das Fachwissen, die Kapazitäten richtig abzuschätzen. In Folge dessen kommt es häufig zu Investitionen, die nicht den tatsächlichen Kapazitäten entsprechen, sowohl in Form von zu umfangreichen als auch von zu geringen Investitionen, wodurch nicht das gesamte Potential der Palmölindustrieabwässer zur Stromerzeugung ausgeschöpft wird.

Daher sind das Fachwissen von Experten und Erfahrungen ausländischer Unternehmen gefragt. Nach Aussagen lokaler Behörden und Unternehmen liegt ein großes Potential für deutsche Unternehmen darin, Beratungsangebote anzubieten, die den Plantagenbetreibern helfen, die richtige Technologie im angemessenen Umfang einzusetzen und diese zu refinanzieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die verwendete Technologie häufig von verschiedenen Unternehmen und Lieferanten stammt. An einer ganzheitlichen Implementierung und Integration der verschiedenen Teile und Produktionsstufen fehlt es aber häufig. Hier bedarf es Lösungen, welche an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind und somit sichergestellt ist, dass die Verluste an POME und Biogas während des gesamten Verarbeitungsprozesses möglichst gering bleiben.


Kosten:
Im Rahmen der Deminimis Förderung der Europäischen Union zahlen Sie als Unternehmen mit Haupsitz in Deutschland lediglich Ihre Reisekosten (Flug, Hotel, Verpflegung).

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Anmeldung und Information:
Frau Laura Scharlach
Tel.: 030526895896
Telefax: 030526895899
Email: Kontaktaufnahme
Internet: http://www.renac.de


Veranstalter:
Renewables Academy (RENAC) AG
Schönhauser Allee 10-11
D - 10119 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 / 526 895 894
Telefax: 030 / 526 895 899
E-Mail: cantos@renac.de
Internet: http://www.renac.de
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